Entwicklung


Folgendes wurde bisher entwickelt:

Ein Smart 450 wurde auf einen Elektroantrieb umgerüstet. Dabei wurde eine eigene Batterie entwickelt, die mit einer Heizung und einem Batteriemanagement (Einzelzellenüberwachung) ausgestattet ist. Desweiteren wurde eine Steuergeräte-Box entworfen, die die verschiedenen Komponenten wie Controller, Schütze, Sicherungen, DC/DC-Wandler enthält. Zudem wurde ein System entworfen, dass die Abwärme des Ladegerätes nutzt, um den Fahrzeuginnenraum aufzuwärmen. Es wurden Motorhalter für den verwendeten Elektromotor konstruiert. Weiterhin wurde die Störaussendung des Fahrzeug erfolgreich überprüft und als erstes umgerüstete Elektrofahrzeug bei der TÜV-Prüfstelle in Koblenz begutachtet. 

Eigene Produktentwicklung:

  • Ein Display für das EMUS Batteriemanagementsystem, als Alternative zu der von UAB Elektromotus angebotenen Bluetooth-Smartphone-Variante

Die Variante des EMUS-BMS hat den Nachteil, dass der Ruhestromverbrauch, wenn das Fahrzeug also steht, relativ hoch ist. Das Smartphone muss immer eingeschaltet sein und geladen werden. Desweiteren muss das Bluetooth-Modul immer aktiv sein, um die Verbindung aufrechtzuerhalten, damit beim Einschalten der Zündung das Smartphone dies sofort mitbekommt.  Dieser zusätzliche Verbrauch von etwa 160 mA führt dazu, dass sich eine 12V-Starterbatterie je nach Kapazität innerhalb einiger Tage entleeren kann.

Als Alternative biete ich ein kleines Display (LCD), das fest in das Fahrzeug integriert werden kann und nur bei eingeschalteter Zündung aktiv ist. Das Displaymodul ist als TR-TEXT und TR-TEXT_L und TR-TEXT_B in drei verschiedenen Größen erhältlich, die hier im Online-Shop zu finden sind. Das Display TR-REXT_B lässt sich zudem über einen Schalteingang auf eine zweite Helligkeitsstufe dimmen, was bei Nacht sinnvoll ist.

 

  • Ein Display für Curtis Motor-Controller, als Alternative zu dem von Curtis Instruments angebotenem Modell 840

Das Modell 840 hat den Nachteil, dass es unter einem Betrachtungswinkel senkrecht zu Display-Oberfläche nur schlecht lesbar ist. Eine Anordnung der Instrumente senkrecht zum Betrachter ist jedoch in Autos üblich. Bei Dunkelheit verstärkt sich dieser Effekt des schwachen Kontrasts noch durch die bescheidene Hintergrundbeleuchtung.

Als Alternative biete ich ein kleines Display (LCD) an, wobei die beim Modell 840 verwendeten LEDs als Bargraph im Display dargestellt werden. Darüber hinaus wird der Leistungsfluss  im Motor-Controller noch durch einen Bargraph visuell aufbereitet. Das Displaymodul ist als TR-TEXT_C und TR-TEXT_CL in zwei verschiedenen Größen erhältlich, die hier im Online-Shop zu finden sind.

 

  • Ein Display für das EMUS Batteriemanagementsystem und Curtis Motor-Controller, als Alternative zu der von UAB Elektromotus angebotenen Bluetooth-Smartphone-Variantevon und dem von Curtis Instruments angebotenem Modell 840

Als Folge zu den beiden vorangegangen Entwicklungen, biete ich ein Display (LCD) an, dass die Daten sowohl vom BMS als auch vom Controller anzeigen kann. Damit ist nur noch ein einziges Display nötig, um die notwendigen Informationen bereitzustellen. Die notwendige Isolation von Hochvoltsystem und Fahrzeugchassis ist durch eine galvanische Trennung auf dem Displaymodul auch bei nicht isolierten Controllern gewährleistet. 

Weiterhin besitzt dieses Display eine Zusatzfunktion, die die Rekuperation beim Erreichen der Ladeschlusspannung ausschalten kann. Diese Funktion ist beim Bergabfahren mit voller Batterie sinnvoll, um ein Überladen der Batterie zu verhindern. Das Displaymodul ist als TR-TEXT_EC hier im Online-Shop zu finden.

 

  • Ein Display zur universellen Verwendung mit serieller Schnittstelle

Um das Anzeigen von eigenen Daten zu ermöglichen, biete ich ein Display (LCD) an, dass ASCII-Zeichen über eine RS232-Schnittstelle empfängt und anzeigt. Das Displaymodul ist als TR-TEXT_U und TR-TEXT_UL in zwei verschiedenen Größen erhältlich, die hier im Online-Shop zu finden sind.

 


  • PTC-Heizregister mit einem integrierten Temperaturwächter für den universellen Einsatz als Ersatz für den Wasserwärmetauscher

PTC-Heizregister haben auf Grund ihres Temperatur-Selbstbegrenzungseffekts (Kaltleiter) zunächst die Grundvoraussetzung einfach und sicher betrieben zu werden. Trotzdem muss man die Einbausituation im Fahrzeug und die damit verbundenen Gegebenheiten berücksichtigen, um das Heizregister innerhalb der Spezifikation zu betreiben. So darf der Fall, das keine Luftströmung vorhanden ist, der normalerweise im Fahrzeug vorkommen kann, nicht zu einer Überhitzung und Verkürzung der Heizregister-Lebensdauer führen. Außerdem muss berücksichtigt werden, dass die ursprünglich im Heizungssytem vorkommenden Temperaturen bei etwa maximal 100 °C lagen und dem entsprechend die Materialien ausgelegt sind.
Hier biete ich eine sicher zu verwendende Lösung, die universell einsetzbar ist, und deren Betriebsbedingungen ausführlich erprobt sind. Diese sind hier im Online-Shop zu finden.

Folgende konkrete Entwicklungen sind in Bearbeitung:

  • Fahrzeugstecker zum Laden vom Typ 2 nach IEC 62196-2 für umgerüstete Fahrzeuge

Eine Grundfrage bei der Umrüstung ist, wie und über welche Schnittstelle geladen werden soll. Die Tatsache, dass sich der Ladestecker vom Typ 2 immer mehr in Deutschland bzw. Europa verbreitet, gibt, wenn man im öffentlichen Bereich laden will, die Richtung vor. Um also an einer öffentlichen Ladesäule laden zu können, die zum Laden nach IEC 61851-1 Mode 3 ausgelegt ist,  muss auch auf der Fahrzeugseite die entsprechende Schnittstelle vorhanden sein. Daran führt kein Weg vorbei.  Adapter von beispielsweise einem Typ 2 Stecker auf eine CEE Buchse sind nicht normkonform und damit unzulässig, da hierdurch ein Adapter von Mode 1 auf Mode 3 realisiert ist, der nach IEC 61851-1 nicht erlaubt ist.

Dieser Tatsache geschuldet, möchte ich Fahrzeugstecker vom Typ 2 anbieten, und zwar einen in einer vereinfachten Variante für einfache Fahrzeug-Ladegeräte bis 16A einphasig und zum anderen in einer Varinate ohne Einschränkung, die dann aber ein Ladegerät mit einer Ansteuerung über CAN sowie als BMS das EMUS BMS erfordert. Die Entwicklung hierzu läuft im Moment.


KONTAKT: 

Dipl.-Ing. (FH) Tim Riester

Sonnenau 5

56348 Dahlheim

Deutschland

 

Telefon: 06771-9591028

Fax: 06771-9591029

E-Mail: tim.riester@elektromobilitaet-riester.de